Biografie von Fritz Wepper


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.: Biografie Fritz Wepper



Der gebürtige Münchner Fritz Wepper stand schon mit elf Jahren auf der Bühne. Seinen ersten großen Filmauftritt hatte er 1959 in Bernhard Wickis legendärem Kinofilm „Die Brücke“. Bereits 1964 erhielt er den Bundesfilmpreis (Filmband in Gold) für „Kennwort: Reiher“ (Regie: Rudolf Jugert).

Schon bald wurde Hollywood auf Fritz Wepper aufmerksam und engagierte ihn für die amerikanische Musical-Verfilmung „Cabaret“ an der Seite von Liza Minnelli unter der Regie von Bob Fosse. International ging es weiter, als Luc Besson ihn 1982 für den hochgelobten französischen Kinofilm „Le Dernier Combat – Der letzte Kampf“ vor die Kamera holte und mit Carl Schenkels Fernsehverfilmung von 2001 „Murder on the Orient Express“.

Kultstatus erzielte seine Rolle als Kriminalassistent Harry Klein in der Serie „Der Kommissar“ (1969-1974, Regie: Wolfgang Becker, Jürgen Goslar, Wolfgang Staudte u. a.), die Fritz Wepper ab 1974 bei „Derrick” (Regie: Alfred Vohrer, Helmut Ashley, Theodor Grädler u. a.) bis zum Ende der Serie 1998 weiter spielte. Gemeinsam mit seinem Bruder Elmar ermittelte er von 1994 bis 2001 in der Reihe „Zwei Brüder” (Regie: Petra Haffter, Ulrich Stark, Karin Hercher u. a.). Seine schauspielerische Vielseitigkeit zeigte Fritz Wepper 2001 auch in der zweiteiligen Hark-Bohm-Verfilmung „Vera Brühne“. Dass er ebenso im komischen Fach überzeugen kann, beweist er seit 2001 als ehrgeiziger Bürgermeister Wolfgang Wöller in der Serie „Um Himmels Willen“ (Regie: Ulrich Stark u. a.): 2002 erhielt er dafür die Auszeichnung „Goldene Europa“ und 2003 den „Deutschen Fernsehpreis“.

Für die ARD Degeto stand er u. a. für die Komödien „Drei in fremden Betten“ (1996, Regie: Otto W. Retzer) und deren Fortsetzung „Drei unter einer Decke“ (2003, Regie: Peter Weck) sowie in „Hochwürden wird Papa“ (2002, Regie: Otto W. Retzer) vor der Kamera. Außerdem spielte er u. a. in „Ein Engel Namens Hans-Dieter“ (2004, Regie: Hajo Gies), „Ein Gauner Gottes“ (2004, Regie: Helmut Metzger), „Nicht ohne meinen Schwiegervater“ (2005, Regie: Michael Karen), „DasWeihnachts-Ekel“ (2006, Regie: Joseph Vilsmaier) sowie „Nicht ohne meine Schwiegereltern“ (2006, Regie: Martin Gies).

Zu sehen war er außerdem als Balthasar Pelkofer in „Ein unverbesserlicher Dickkopf“ (2007, Regie: Michael Faust) und 2008 in „Das Traumhotel – Karibik“ (Regie: Otto Retzer). Seit 2007 steht Fritz Wepper in der Reihe „Mord in bester Gesellschaft“ (Regie: Peter Sämann, Hans Werner) und seit 2008 für die Serie „Unser Mann im Süden“ (Regie: Martin Gies) vor der Kamera. Ebenfalls 2008 drehte er die turbulente Komödie „Alter vor Schönheit“ (Regie: Thomas Nennstiel) und 2009 unter der Regie von Franziska Meyer Price „Baby frei Haus“, wo er sich zusammen mit Francis Fulton-Smith um ein ausgesetztes Baby kümmern muss.

Fritz Wepper wurde fünfmal mit dem Bambi ausgezeichnet. Außerdem erhielt er die Goldene Kamera, die Romy als beliebtester Nebendarsteller, den sizilianischen Kulturpreis, den italienischen Fernsehpreis Telegatto, den Pietrarossa Luigi Vanicci und den Bayerischen Fernsehpreis.

Quelle: ARD









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