Biografie von August Zirner


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.: Biografie August Zirner



Zirner wird 1956 in Urbana, USA, geboren. Seine Eltern stammen aus Österreich und emigrieren in die USA, wo August Zirner aufwächst. 1973 kehrt die Familie zurück in ihre österreichische Heimat und Zirner absolviert bis 1976 das renommierte Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Er spielt in Hannover (1976–1979) und Wiesbaden (1979–1980) sowie an den Münchner Kammerspielen (1980–1988). In den 90er Jahren agiert er am Burgtheater Wien, im Theater an der Josefstadt in Wien, bei den Salzburger Festspielen und im Schauspielhaus Zürich.

Er ist seit über 35 Jahren auf deutschen Bühnen, in Fernsehfilmen, Serien aber auch in Kinofilmen präsent. Dank seiner Vielseitigkeit wird er zu einem der gefragtesten Darsteller in Fernseh- und Filmproduktionen. So spielt er zum Beispiel in GELD (1989) von Doris Dörrie, CAFE EUROPA (1990, Regie: Franz Xaver Bogner) sowie in HOMO FABER (1991, Regie: Volker Schlöndorff). Einem großen Publikum wird er durch Rainer Kaufmanns Beziehungskomödie STADTGESPRÄCH (1995) bekannt. Sein breites Rollenspektrum beweist er in unterschiedlichen Produktionen wie die Krimis DIE APOTHEKERIN (1997, Regie: Rainer Kaufmann) und „Der Hahn ist tot“ (2000, Regie: Hermine Huntgeburth), die Kinderkinofilme PÜNKTCHEN UND ANTON (1999, Regie: Caroline Link) und DAS SAMS (2001, Regie: Ben Verbong), die historischen Filme TAKING SIDES – DER FALL FURTWÄNGLER (2001, Regie: Istvan Szabo) oder Heinrich Breloers „Speer und er“ (2005). Für seine Darstellung in „Wut“ (2006, Regie: Züli Aladag) erhält August Zirner den Grimme Preis. In dem mehrfach preisgekrönten Zweiteiler „Contergan“ (2007, Regie: Adolf Winkelmann) sieht man ihn als Anwalt, der im Rechtsstreit um das Arzneimittel die Herstellerfirma vertritt. Darüber hinaus brilliert er auf der Berlinale 2007 in Stefan Ruzowitzkys Wettbewerbsbeitrag DIE FÄLSCHER, der bei der Oscar®-Verleihung 2008 als „Bester Fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet wird.

Als gebürtiger Amerikaner dreht August Zirner aber auch immer wieder in seiner Muttersprache. Beispiele dafür sind EIN HAUS IN IRLAND (2005, Regie: Gillies MacKinnon ) – dort spielt er den Ehemann von Andi McDowell, A SOUND OF THUNDER (2005, Regie: Peter Hyams), wo er an der Seite von Ben Kingsley zu sehen ist, oder AMEN (2002) unter der Regie von Constantin Costa-Gavras.

Quelle: X Verleih AG









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